Ein 45-jähriger Mann wurde bei einem Zusammenstoß zweier Fahrzeuge schwer verletzt, nachdem er versucht hatte, eine Kreuzung zu überqueren.
Ruppichteroth: Schwerverletzter bei Kreuzungsunfall

Much (ost)
Am Montagmittag (2. März) ereignete sich in Much an der Kreuzung der Landesstraße 350 (L 350) und der Landesstraße 312 (L 312) ein Verkehrsunfall, bei dem ein 45-jähriger Mann aus Gummersbach schwer verletzt wurde.
Um 12:40 Uhr fuhr der 45-Jährige mit einem Renault auf der L 350 von Wiehl kommend in Richtung Bröleck. Er plante, die Kreuzung geradeaus zu überqueren. Zur gleichen Zeit war eine 62-jährige Frau aus Windeck mit einem Ford auf der L 312 von Ruppichteroth in Richtung Marienfeld unterwegs. Beim Einbiegen in die Kreuzung kam es zur Kollision mit dem Vorfahrtsrecht des Renault des 45-Jährigen. Der Mann wurde durch den Zusammenstoß schwer verletzt.
Nach der Erstversorgung vor Ort wurde er mit einem Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht. Die 62-jährige Ford-Fahrerin blieb unverletzt.
Beide beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Gesamtschaden wird auf einen fünfstelligen Betrag geschätzt.
Während der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise darauf, dass der 45-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis besitzt.
Die Verkehrspolizei des Rhein-Sieg-Kreises hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Die 62-Jährige wird nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall angeklagt. Gegen den 45-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. (Re)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








