Polizei stoppt Luxus-Fahrzeuge nach bedenklichem Fahrverhalten. Ermittlungen wegen Nötigung und Rennen im Gange.
Saarbrücken: Verdacht auf Kraftfahrzeugrennen auf der BAB 1

Köln (ost)
Nach einem möglicherweise illegalen Autorennen auf der Autobahn 1 in Richtung Saarbrücken hat die Polizei Köln am Donnerstagmorgen (5. März) zwei leistungsstarke Sportwagen beschlagnahmt. Die Polizeibeamten haben auch die internationalen Führerscheine der beiden Fahrer (37, 38) sowie ihre Handys und eine Kamera eingezogen.
Der Vorfall
Um 11.30 Uhr informierte ein Autofahrer die Polizei, nachdem er kurz vor der Leverkusener Brücke von den beiden Fahrzeugen bedrängt worden war. Ein Zeuge berichtete, dass zunächst ein blauer Rolls-Royce Dawn mit überhöhter Geschwindigkeit herangefahren sei. Der Fahrer hatte mehrmals die Lichthupe benutzt und außerdem ein blau-rotes Blitzlicht verwendet.
Nachdem der Autofahrer auf die mittlere Spur gewechselt war, erkannte er beim Vorbeifahren, dass es sich offensichtlich nicht um ein echtes Einsatzfahrzeug handelte. Hinter dem Rolls-Royce fuhr ein auffällig beklebter orangefarbener Lamborghini mit ausländischem Kennzeichen. Zeugenberichten zufolge beschleunigten beide Fahrzeuge dann stark, überholten mehrere Autos rechts und setzten ihre Fahrt mit sehr hoher Geschwindigkeit fort.
Die alarmierten Streifenteams der Autobahnpolizei stoppten die beiden Luxusautos kurz darauf im Bereich des Lövenicher Tunnels. Die Fahrer waren ein 37-jähriger Franzose (Rolls-Royce, ca. 570 PS) und ein 47-jähriger Kanadier (Lamborghini, ca. 700 PS).
Die Ermittlungen wegen des Verdachts eines illegalen Autorennens und Nötigung im Straßenverkehr dauern an.
Personen, die weitere Informationen zum Fahrverhalten der genannten Fahrzeuge haben, werden gebeten, sich beim Verkehrskommissariat 4 unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden. (cb/as)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








