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Salzkotten-Niederntudorf: Zwölfjähriger auf E-Scooter zu schnell unterwegs

Die Polizei erwischte einen jugendlichen Fahrer auf einem E-Scooter, der deutlich zu schnell unterwegs war. Die Ermittlungen ergaben, dass der Zwölfjährige das Fahrzeug erst kurz zuvor gekauft hatte.

Foto: Depositphotos

Salzkotten-Niederntudorf (ost)

Am Montag, den 5. Oktober, erwischte eine Streifenwagenbesatzung auf der Straße Zum Dingfeld in Salzkotten-Niederntudorf einen jungen Fahrer auf einem E-Scooter. Das Kind war offensichtlich zu schnell unterwegs.

Gegen 18.30 Uhr bogen die Polizisten von der Straße Brockensklee in Zum Dingfeld ein und entdeckten die drei Kinder in der Entfernung. Als sich das Polizeiauto näherte, beschleunigte der E-Scooter-Fahrer in Richtung Oberntudorf. Die Anhaltezeichen wurden ignoriert. Als ein Fußgänger ausweichen musste, um einen Unfall zu vermeiden und der Fahrer weiterhin schnell fuhr, brach der Streifenwagen die Verfolgung ab.

Die Polizei suchte nach den Begleitern des Jungen und fand sie in der Straße Zum Dingfeld. Weitere Untersuchungen führten zu einem Treffen mit dem E-Scooter-Fahrer, der nach Absprache zum Einsatzort zurückkehrte. Der Junge, ein Zwölfjähriger, hatte das Fahrzeug erst kürzlich gekauft. Es stellte sich heraus, dass der E-Roller nicht zugelassen war und keine Versicherung hatte. Der E-Scooter wurde beschlagnahmt und der Junge seinen Eltern übergeben.

Es wird darauf hingewiesen, dass das Fahren eines E-Scooters erst ab dem 14. Lebensjahr erlaubt ist. E-Scooter müssen versichert und zugelassen sein. Sie dürfen nur von einer Person gefahren werden und die Höchstgeschwindigkeit von 25 Stundenkilometern nicht überschreiten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Bei den Unfällen gab es insgesamt 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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