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Salzkotten: Taschendiebstahl Schutzberatung

Kostenloses Informationsangebot der Polizei Paderborn am 5. Oktober im Heder-Center Salzkotten. Bürgerinnen und Bürger können sich vorbeugend schützen.

BU: v.l.n.r.: Kriminalhauptkommissarin Sarah Kuttnick, Marketingleiter Klingenthal Südring GmbH Andree Sake und Kriminalhauptkommissar Peter Gall.
Foto: Presseportal.de

Salzkotten (ost)

(ivdh) Wie sich Bürgerinnen und Bürger vor Taschendiebstahl schützen können, erklärt das Kommissariat Prävention/Opferschutz der Polizei Paderborn am Montag, 5. Oktober. Das kostenlose Informationsangebot findet von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr im Heder-Center Am Wallgraben 14 in Salzkotten statt.

“Im Jahr 2026 kam es im Heder-Center bislang zwar zu wenigen Taschendiebstählen. Dennoch haben wir uns für aktive Aufklärung entschieden, um vorbeugend tätig zu sein,” erklärt Andree Sake, Marketingleiter der Klingenthal Südring GmbH.

Taschendiebe lauern überall. Auf Straßen, in Fußgängerzonen und auch in Supermärkten sind sie aktiv. Um es den Tätern schwer zu machen, rät die Polizei zur Vorsicht und Achtsamkeit.

“Die Täter gehen oft arbeitsteilig vor und entkommen im Gedränge unerkannt, noch bevor der Diebstahl bemerkt wird. Sie arbeiten professionell und brauchen oft nur wenige Sekunden um Geldbörsen, Handys und andere Wertgegenstände aus Taschen und Bekleidung zu stehlen”, erklärt Kriminalhauptkommissar Peter Gall.

“Wir wollen Taschendiebstahl sichtbar machen, die Menschen sensibilisieren und den Tätern erst keine Tatgelegenheit geben,” ergänzt Kriminalhauptkommissarin Sarah Kuttnick, die ebenfalls vor Ort für Fragen zur Verfügung steht.

Neben regelmäßigen Informationsveranstaltungen hat die Polizei Paderborn zudem unter der Kampagne “Augen auf und Tasche zu” entsprechende Plakate und Infoflyer erstellt. Alle Informationen dazu gibt es auf der Homepage https://paderborn.polizei.nrw/artikel/taschendiebe-schlagen-auch-in-supermaerkten-zu Beides stellt die Polizei Paderborn gerne auf Anfrage zur Verfügung.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Taschendiebstahlsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 39.519 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1.980 im Jahr 2022 auf 2.725 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen war im Jahr 2022 mit 1.633 höher als im Jahr 2023 mit 1.897. Von den Verdächtigen im Jahr 2023 waren 1.520 nicht-deutsche Staatsbürger. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die meisten gemeldeten Taschendiebstahlsfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 39.519 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 37.321 39.519
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.980 2.725
Anzahl der Verdächtigen 1.633 1.897
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.175 1.442
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 458 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.284 1.520

Quelle: Bundeskriminalamt

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