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Salzkotten: Verfolgungsfahrt endet mit Festnahme

Die Polizei hat einen 23-jährigen Mann nach einer Verfolgungsfahrt festgenommen. Das Fluchtauto stammt vermutlich aus einem Einbruch in Salzkotten.

Foto: Depositphotos

Salzkotten (ost)

Die Polizei hat in den frühen Morgenstunden des Dienstags, dem 25. August, einen 23-jährigen Mann vorläufig festgenommen. Zunächst versuchte er, einer Verkehrskontrolle zu entkommen. Es stellte sich heraus, dass der BMW, mit dem er unterwegs war, gestohlen war.

Ein Polizeiwagen führte gegen 03.40 Uhr in Salzkotten eine Verkehrskontrolle im Bereich der Kreuzung Thüler Straße und Heitwinkelstraße durch. Die Beamten bemerkten, dass ein zunächst unbeteiligter BMW kurz vor der Kontrolle umkehrte und mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Am Wallgraben davonfuhr. Die Polizei begann mit der Fahndung und fand den grauen BMW wieder auf der Geseker Straße.

Der Fahrer ignorierte die Anhaltezeichen und setzte seine Flucht mit hoher Geschwindigkeit fort. Er fuhr durch mehrere umliegende Dörfer, parkte den BMW schließlich am Hudeweg in der Nähe von Mantinghausen bei einem Waldgebiet ab und flüchtete zu Fuß in den Wald. Die Einsatzkräfte umstellten das Waldgebiet. Ein Diensthund wurde ebenfalls eingesetzt. Schließlich entdeckte die Polizei den Mann im Waldstück und nahm ihn vorläufig fest. Er besitzt keine gültige Fahrerlaubnis.

Die Ermittlungen ergaben, dass der BMW wahrscheinlich aus einem Einbruch in ein Unternehmen an der Berglarstraße in Salzkotten stammt. Dies wurde der Polizei am Freitagmorgen, dem 21. August, gemeldet. Der Täter hatte zwischen Donnerstag, dem 20. August, 21.40 Uhr, und Freitag, dem 06.30 Uhr, ein Scheunentor beschädigt und den BMW gestohlen. Die Polizei stellte das Fahrzeug sicher.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich und 445 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 2.614 männliche und 455 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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