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Salzkotten: Verfolgungsfahrt endet mit Festnahme

Ein 31-jähriger Fahrer flüchtet vor der Polizei, wird aber nach einer Verfolgungsfahrt gestellt. Personen wurden nicht verletzt, es kam zu keiner Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer.

Foto: Depositphotos

Salzkotten (ost)

Am Donnerstagmorgen, dem 9. April, ereignete sich, nachdem die Polizei versuchte, einen 31-jährigen VW Golf-Fahrer aus Kassel in Salzkotten wegen zu hoher Geschwindigkeit zu kontrollieren, eine Verfolgungsjagd, da der Mann mit dem Auto floh. Während der Fahndung wurden das Auto und der Fahrer gefunden. Niemand wurde verletzt, es kam zu keiner Zeit zu einer Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer.

Um 11:42 Uhr wurde das Auto des 31-jährigen L 776 mit 150 Stundenkilometern anstelle der erlaubten 100 Stundenkilometer vom ProViDa-Motorrad gemessen. Nachdem die Polizei Anhaltezeichen gegeben hatte, hielt der Fahrer kurz an, beschleunigte dann aber auf etwa 180 Stundenkilometer. In der Nähe des Krankenhauses Salzkotten am Dr. Krismann-Weg hielt er an und floh zu Fuß in westlicher Richtung. Eine 37-jährige Beifahrerin und ein 2-jähriges Kind blieben am Fahrzeug zurück.

Während der Nahbereichsfahndung trafen die Einsatzkräfte den flüchtigen Mann auf einem Grundstück in der Löbbekestraße. Ein Drogenvortest war positiv, auch im Auto wurden entsprechende Utensilien gefunden, was zu einer Durchsuchung mit einem Diensthund führte, die jedoch ergebnislos verlief.

Der Beschuldigte besitzt auch keine Fahrerlaubnis und wurde festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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