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Sande: Vermutlich Reizgas in Zug versprüht

Feuerwehr Paderborn alarmiert wegen Reizgas im Zug. Notbremse gezogen, 105 Personen evakuiert. Ermittlungen zur Ursache laufen.

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Foto: Presseportal.de

Paderborn (ost)

Am Samstag, dem 11.04.2026, erhielt die Feuerwehr Paderborn gegen 16:45 Uhr einen Einsatzalarm im Bereich des Bahnübergangs Pater-Ewald-Straße in Sennelager. In einem Zug der Nordwestbahn wurde vermutlich Reizgas freigesetzt. Das Reizgas gelangte in die einzelnen Abteile und den Führerstand des Lokführers, der daraufhin die Notbremse betätigte.

Bei der Ankunft der Einsatzkräfte stand der betroffene Zug mit offenen Türen auf den Schienen. Insgesamt befanden sich 105 Personen im Zug. Zwei Personen wurden vom Rettungsdienst untersucht, wobei eine Person zur weiteren Behandlung in ein Paderborner Krankenhaus gebracht werden musste.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Vorfalls aufgenommen. Neben den hauptamtlichen Feuerwehr- und Rettungskräften der Wachen Süd und Nord waren auch die freiwilligen Feuerwehreinheiten Sande und Schloss Neuhaus im Einsatz.

Etwa 35 Einsatzkräfte mit vier Hilfeleistungslöschfahrzeugen, einem Wechselladerfahrzeug für Gefahrgut, einem Einsatzleitwagen mit C-Dienst, einem Rettungswagen und einem Notarzt waren vor Ort. Ein Notfallmanager der Deutschen Bahn sowie mehrere Bundes- und Landespolizeibeamte waren ebenfalls anwesend.

Nach Abschluss der Maßnahmen konnte der Feuerwehreinsatz gegen 17:30 Uhr beendet werden. Während des Einsatzes kam es zu Beeinträchtigungen im Bahnverkehr.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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