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Sankt Augustin: Alkohol auf E-Scooter – Führerschein eingezogen

Zwei 25-Jährige wurden auf einem E-Scooter kontrolliert. Der Fahrer flüchtete, wurde aber von der Polizei gestellt. Führerschein wurde eingezogen.

Foto: Depositphotos

Sankt Augustin (ost)

Weil sie zu zweit auf einem Elektroroller unterwegs waren, wurden am Freitagabend (27. März) in Sankt Augustin zwei 25-Jährige auf der Bonner Straße von einer Polizeistreife angehalten.

Gegen 23.15 Uhr versuchten die Beamten, das Duo zu kontrollieren. Während der Beifahrer abgestiegen ist, flüchtete der Fahrer mit dem E-Scooter in Richtung Siegniederung und entzog sich vorerst der Kontrolle. Trotz seiner Flucht konnten die Polizisten den Mann identifizieren.

An seiner Wohnadresse warteten sie auf ihn. Kurze Zeit später tauchte er mit dem E-Scooter auf. Als er die Beamten sah, ließ er den Roller stehen und rannte über die angrenzenden Felder der Ankerstraße. Die Polizisten waren jedoch vorbereitet und holten ihn nach wenigen Metern ein.

Der 25-Jährige gab zu, Alkohol und Drogen konsumiert zu haben, verweigerte aber einen Alkoholtest. Ein Arzt entnahm ihm auf der Polizeiwache Blutproben. Sein Führerschein wurde von den Beamten eingezogen.

Jetzt ermittelt die Polizei gegen ihn wegen Trunkenheit am Steuer und Drogenkonsum im Straßenverkehr.

Zur Erinnerung: Die gleichen Promillegrenzen wie für Autofahrer gelten auch für E-Scooter! (Bi)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 56367 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich und 6757 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – bleibt Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Drogenraten.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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