Ein Autofahrer in Sankt Augustin-Mülldorf überfuhr eine rote Ampel mit 1,1 Promille. Die Polizei stoppte ihn und entnahm eine Blutprobe.
Sankt Augustin: Autofahrer überfährt rote Ampel mit 1,1 Promille

Sankt Augustin (ost)
Spät am Dienstagabend fuhr ein Autofahrer mit 1,1 Promille in Sankt Augustin-Mülldorf über eine rote Ampel. Um 23:35 Uhr war ein Polizeiwagen auf der Meerstraße unterwegs. Die Beamten entdeckten einen VW, der von Hennef kommend die Bonner Straße entlang fuhr. An der Kreuzung Bonner Straße/Meerstraße/Mendener Straße bog er dann nach rechts in die Mendener Straße ab. Die Ampel für Rechtsabbieger zeigte dabei Rotlicht. Aus diesem Grund folgten die Polizisten dem Golf, um den Fahrer zu kontrollieren. Bei der anschließenden Kontrolle bemerkten die Beamten Anzeichen für Alkoholkonsum bei dem 36-jährigen Fahrer aus Straelen (Niederrhein). Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab dann einen Wert von über 1,1 Promille. Der alkoholisierte Fahrer wurde ins Krankenhaus gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Sein Führerschein wurde eingezogen und die Weiterfahrt mit fahrerlaubnispflichtigen Fahrzeugen untersagt. Der 36-Jährige wird nun nicht nur wegen des Rotlichtverstoßes, sondern auch wegen des Verdachts des Fahrens unter Alkoholeinfluss zur Verantwortung gezogen. (Uhl)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 56367 auf 57879, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 51099 höher war als der der weiblichen Verdächtigen mit 6780. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Drogenfälle mit 73917.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 556.792. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Bei den Verkehrsunfällen gab es insgesamt 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








