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Sankt Augustin: Einbruch in Erdgeschosswohnung und Einfamilienhaus

Am Donnerstag kam es zu Einbrüchen in Sankt Augustin und Niederkassel. Die Täter erbeuteten Schmuck und einen Bademantel, Polizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Niederkassel/Troisdorf (ost)

Am Donnerstag (18. Dezember) gab es Einbrüche in eine Wohnung im Erdgeschoss und ein Einfamilienhaus in Sankt Augustin und Niederkassel. In Niederpleis hatten alle Bewohner das Haus im Eibenweg verlassen, so dass niemand ab etwa 14:00 Uhr vor Ort war. Als der Vater gegen 19:00 Uhr zurückkehrte, entdeckte er den Einbruch. Der oder die Täter hatten ein Fenster zur Erdgeschosswohnung aufgebrochen und als Einstieg genutzt. Sie durchsuchten die Räume und konnten unerkannt entkommen. Gestohlen wurde Schmuck, ob noch mehr gestohlen wurde, ist unklar. In Rheidt waren die Bewohner eines Einfamilienhauses in der Karlstraße ab 14:30 Uhr nicht zu Hause. Bei der Rückkehr um 19:00 Uhr sahen sie, dass die Scheibe einer Terrassentür auf der Rückseite des Gebäudes eingeschlagen war. Die Täter konnten so eindringen und durchsuchten die Räume. Sie nahmen einen Bademantel mit, ob noch mehr gestohlen wurde, ist unklar. Die Polizei sicherte Spuren an den Tatorten. Hinweise werden von der Polizei erbeten. Wer etwas Verdächtiges gesehen hat, soll sich bitte unter 02241 541-3221 (Niederkassel) oder -3321 (Sankt Augustin) bei der Polizei melden. Kostenlose Beratungen zum Thema Einbruchschutz bietet die Polizei in Siegburg. Für weitere Informationen oder Termine kontaktieren Sie 02241 541-4777 oder vorbeugung-su@polizei.nrw.de. (Uhl) #RiegelVor

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Davon waren 2.344 männliche Verdächtige und 445 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 2.614 männliche und 455 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Einbruchsfällen im Jahr 2023, Nordrhein-Westfalen, mit 27.061 Fällen, ist die Differenz nicht signifikant.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Besonders auffällig ist die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen, die von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023 anstieg. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine besorgniserregende Entwicklung in Bezug auf Mordraten aufweist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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