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Sankt Augustin: Gefährliche „Sommerglätte“ nach Unfall

Eine junge Autofahrerin verlor die Kontrolle auf regennasser Straße und prallte gegen den Bordstein. Sommerglätte kann die Reifenhaftung stark reduzieren, daher Vorsicht im Straßenverkehr.

Foto: Depositphotos

Sankt Augustin (ost)

Beim Abbiegen verlor eine 21-jährige Fahrerin eines Audi vermutlich aufgrund von „Sommerglätte“ die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kollidierte mit dem Bordstein. Sie erlitt leichte Verletzungen. Am späten Montagabend (03. August) bog die junge Frau in Sankt Augustin von der Meindorfer Straße nach rechts in die Mittelstraße ab. Auf der regennassen Fahrbahn geriet ihr Auto ins Schleudern.

Sommerglätte tritt nach einem Sommerregen auf, wenn Staub, Pollen, Ruß und Reifenabrieb zusammen mit Wasser einen glatten Film bilden. Dieser Film kann die Haftung der Reifen auf etwa 20 Prozent des Normalwerts reduzieren. Motorradfahrer, Rollerfahrer und Radfahrer riskieren Stürze bei Brems- oder Lenkmanövern. Autofahrer müssen mit einem längeren Bremsweg und unkontrolliertem Ausbrechen in Kurven rechnen.

Deshalb: Reduzieren Sie die Geschwindigkeit, lenken und bremsen Sie sanft, halten Sie Abstand. (Bi)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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