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Sankt Augustin: Raub eines Mobiltelefons

Ein 37-jähriger Mann wurde Opfer eines Raubes mit körperlicher Gewalt und einem Cuttermesser. Der Täter flüchtete nach der Tat in Richtung Niederpleiser Straße.

Foto: Depositphotos

Sankt Augustin (ost)

Am Montagmorgen (10. August) wurde ein 37-jähriger Mann aus Sankt Augustin gegen 09:20 Uhr Opfer eines Raubüberfalls. Der Täter, dessen Identität bisher unbekannt ist, griff den Mann mit körperlicher Gewalt und einem Cuttermesser an und raubte sein Mobiltelefon.

Der 37-jährige Mann aus Sankt Augustin berichtete, dass er in der Straßenbahnlinie 66 in Richtung Siegburg von einem jungen Mann beobachtet wurde. Als er die Straßenbahn an der Haltestelle Mülldorf verließ, folgte ihm der Unbekannte.

Der Täter sprach den Mann an und forderte sein Mobiltelefon. Dann griff er den 37-Jährigen an, stieß ihn zu Boden und verletzte ihn leicht am Oberschenkel mit einem Cuttermesser. Anschließend nahm er das Mobiltelefon des Opfers und floh in Richtung Niederpleiser Straße. Eine Anwohnerin, die die Situation beobachtet hatte, alarmierte die Polizei.

Das gestohlene Mobiltelefon wurde vom Täter zerstört und wenige Meter vom Tatort entfernt zurückgelassen.

Der Täter wird wie folgt beschrieben: Zwischen 18 und 20 Jahren alt, etwa 180 cm groß, kurze schwarze Haare, schlanke Statur. Er trug ein dunkelblaues Oberteil mit heller Verzierung, dunkle Jogginghose und schwarze Schuhe.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen schweren Raubes aufgenommen und bittet um Zeugenaussagen. Wer hat etwas gesehen oder kann Informationen zur Identität oder Aufenthaltsort des Täters geben? Hinweise werden unter 02241 541-3321 entgegengenommen. (Pa)

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei der Großteil männlich war. Im Jahr 2023 gab es 8213 männliche Verdächtige im Vergleich zu 7238 im Jahr 2022. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 3590 auf 4163. Trotz des Anstiegs der Raubüberfälle in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten registrierten Fällen in Deutschland im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige, 60 weibliche Verdächtige und 206 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 männliche Verdächtige, 75 weibliche Verdächtige und 310 nicht-deutsche Verdächtige gab. Trotz des Anstiegs in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 bei 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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