Ein 21-Jähriger aus Schalksmühle flüchtete mit seiner KTM-Enduro vor der Polizei. Die Polizei sucht Zeugen zum Vorfall.
Schalksmühle: Motorradfahrer flüchtet vor Polizei

Schalksmühle (ost)
Nachdem ein 21-jähriger Mann aus Schalksmühle vor der Polizei floh, wurden Anzeigen erstattet. Die Polizei sucht nun Zeugen für den Vorfall. Gestern Nachmittag gegen 15.45 Uhr ereignete sich der Vorfall: Polizeibeamte versuchten, den Motorradfahrer auf dem Löher Weg anzuhalten. Als der Fahrer die Anhaltezeichen sah, beschleunigte er und fuhr in Richtung Bergstraße weiter. Die Fahrt führte unter anderem über die Bergstraße, die Rothausenstraße und durch Rothausen. Der Fahrer nutzte zeitweise einen schmalen Schotterweg, der für den Verkehr gesperrt ist. Dort befanden sich anscheinend mehrere Fußgänger. Anschließend fuhr er unter anderem über die Eichendorffstraße weiter. Während der Fahrt überholte er mehrere Fahrzeuge. Aufgrund der Strecke durch Wohngebiete und der anliegenden Grundstückseinfahrten und eines Spielplatzes kann nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Verkehrsteilnehmer oder Fußgänger die Fahrt beobachtet haben oder durch das Verhalten beeinträchtigt oder gefährdet wurden.
Die Polizei konnte den Motorradfahrer bei der anschließenden Fahndung finden. Offenbar hatte er das Fahrzeug technisch manipuliert, was möglicherweise ein Grund für die Flucht war. Die Polizei sucht nun Personen, die den Vorfall beobachtet haben.
Insbesondere werden Fahrzeugführer gesucht, die vom Motorradfahrer überholt wurden, Passanten, die möglicherweise gefährdet wurden, oder allgemein Zeugen des Fahrverhaltens. Personen mit Dashcam-, Überwachungs- oder anderen Videoaufnahmen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise nimmt die Polizei unter Telefon 02353 91990 entgegen. Es wird nun wegen möglicher technischer Veränderungen am Fahrzeug und möglicher Verkehrsgefährdungen ermittelt. (lubo)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3.764, was 0,59% ausmacht. Übrige Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Es gab insgesamt 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








