Vier Personen wurden verletzt und es entstand erheblicher Sachschaden nach einem Verkehrsunfall auf der K45 zwischen Rinthe und Schameder.
Schameder: Verletzte und Sachschaden nach Kollision zwischen Sprinter und Traktor

Bad Berlebrug- Rinthe (ost)
Am Dienstagnachmittag (09.06.2026) ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 45 zwischen Rinthe und Schameder. Bei dem Vorfall wurden vier Personen verletzt und es entstand erheblicher Sachschaden.
Ersten Informationen zufolge fuhr ein Mercedes Sprinter, in dem sich vier Personen befanden, gegen 15:00 Uhr auf der K45 von Schameder in Richtung Rinthe. Aus bisher unbekannten Gründen kam der 21-jährige Fahrer zunächst nach rechts von der Straße ab und geriet mit seinem Anhänger in den unbefestigten Seitenstreifen. Danach verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug und kam nach links von der Straße ab. Schließlich stieß das Gespann gegen einen geparkten Traktor. Durch die Wucht des Aufpralls kippte der Traktor um. Die vier Insassen des Fahrzeugs, neben dem 21-jährigen Fahrer zwei 17-jährige und ein 23-jähriger Beifahrer, wurden bei dem Unfall verletzt. Rettungswagen brachten alle jungen Männer in Krankenhäuser. Es entstand erheblicher Sachschaden an dem Sprinter und dem Traktor. Die Polizei schätzt diesen auf etwa 50.000 Euro. Die jeweiligen Besitzer kümmerten sich eigenständig um die Bergung der nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge. Während der Unfallaufnahme war die K45 komplett gesperrt.
Warum der 21-Jährige mit dem Gespann auf den unbefestigten Seitenstreifen geriet, wird derzeit von den Ermittlungen des Verkehrskommissariats Bad Berleburg untersucht.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








