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Scherfede: Überholmanöver missglückt, Verursacher flüchtig

Ein missglücktes Überholmanöver auf der L828 zwischen Scherfede und Willebadessen endete damit, dass der Überholte an die Leitplanke gedrängt wurde. Der Verursacher setzte seine Fahrt fort und wird nun gesucht.

Foto: unsplash

Willebadessen (ost)

Auf der Landstraße L828 zwischen Scherfede und Willebadessen ereignete sich ein fehlgeschlagenes Überholmanöver, bei dem das überholte Fahrzeug gegen die Leitplanke gedrängt wurde. Der Verursacher setzte seine Fahrt jedoch fort. Die Verkehrspolizei in Höxter ermittelt nun wegen unerlaubten Überholens bei Gegenverkehr und anschließender Fahrerflucht und sucht nach Zeugen.

Am Dienstag, den 28. Juli, fuhr ein 34-jähriger Mann mit einem schwarzen BMW auf der L828 von Scherfede in Richtung Willebadessen. Gegen 17.15 Uhr wurde er zwischen Bonenburg und Borlinghausen von einem weißen Auto überholt, dessen Fahrer unbekannt war. Während des Überholvorgangs näherte sich jedoch ein Fahrzeug im Gegenverkehr.

Das weiße Auto, das überholte, zog daraufhin zurück auf den rechten Fahrstreifen, obwohl es noch auf gleicher Höhe mit dem schwarzen BMW war. Um einen Zusammenstoß mit dem weißen Fahrzeug zu vermeiden, musste der 34-Jährige nach rechts ausweichen und stieß dabei seitlich gegen die rechte Leitplanke. Das weiße Auto fuhr jedoch einfach weiter. Der BMW-Fahrer blieb unverletzt, aber an seinem Fahrzeug entstand ein Sachschaden von etwa 4.500 Euro.

Die Polizei bittet nun um Hinweise unter der Nummer 05271/962-0. Auch der Fahrer des entgegenkommenden Fahrzeugs sollte sich unter dieser Nummer melden. /nig

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. In innerörtlichen Bereichen gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerhalb der Ortschaften (ohne Autobahnen) wurden 17.437 Unfälle registriert (2,74%) und auf Autobahnen kam es zu 6.889 Unfällen (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten waren 11.172 und die Leichtverletzten beliefen sich auf 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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