Ein 42-jähriger Auslieferer einer Bäckerei wurde auf einem Supermarktparkplatz überfallen. Die Täter erbeuteten Wertgegenstände und flüchteten mit einem Pkw.
Scheuerheck: Schwerer Raub in Bad Münstereifel-Wald

Bad Münstereifel (ost)
Am Montag, dem 11. Mai, um etwa 4.20 Uhr, ereignete sich auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Straße „Weberbenden“ in Bad Münstereifel-Wald ein schwerer Raubüberfall auf einen 42-jährigen Bäckereiauslieferer. Nach den bisherigen Informationen wollte der Fahrer Backwaren aus dem Laderaum seines Fahrzeugs entnehmen. Dazu öffnete er die Heckrampe und stand direkt davor. In diesem Moment kamen drei maskierte Personen näher. Einer der Unbekannten sprach ihn an und forderte unter Vorhalt einer Schusswaffe die Herausgabe aller Wertgegenstände. Laut dem Geschädigten wurde die Waffe direkt auf sein Gesicht gerichtet. Die Täter erbeuteten unter anderem ein Mobiltelefon, ein Portemonnaie, Bargeld und einen Autoschlüssel. Außerdem wurde das Fahrzeug durchsucht. Der 42-jährige wurde laut eigenen Angaben mit Klebeband an Händen und Füßen gefesselt. Danach flüchteten die drei Unbekannten mit einem Auto in Richtung Bad Münstereifel-Scheuerheck. Die Unbekannten können wie folgt beschrieben werden:
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen schweren Raubes aufgenommen.
Die Polizei Euskirchen bittet um Hinweise: Wer hat in der Nacht zum 11. Mai gegen 4.20 Uhr im Bereich Weberbenden / Supermarktparkplatz in Bad Münstereifel-Wald oder in Richtung Bad Münstereifel-Scheuerheck verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen? Hinweise können zur Klärung des Verbrechens beitragen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle von Raubüberfällen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 im Jahr 2022 auf 7478 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 im Jahr 2022 auf 9103 im Jahr 2023. Darunter waren 7238 männliche Verdächtige, 835 weibliche Verdächtige und 3590 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 bereits 8213 männliche Verdächtige, 890 weibliche Verdächtige und 4163 nicht-deutsche Verdächtige gab. Im Jahr 2023 war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Raubüberfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, von denen 357 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 518, wobei 458 männliche und 60 weibliche Verdächtige waren. 206 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 470, von denen 443 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, wobei 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige beteiligt waren. 310 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








