Ein betrunkener und unter Drogen stehender Fahrer verursacht einen Unfall in einer Baustelle und leugnet seine Schuld bei der Polizei.
Schildesche: Unfallfahrer verweigert Polizei

Bielefeld (ost)
HC/ Bielefeld- Schildesche-
In der Nacht von Samstag, dem 30.05.2026, fuhr ein Autofahrer verbotenerweise in eine Baustelle und kollidierte mit einer Stahl-Verbauplatte. Die Polizei beschlagnahmte den Führerschein des betrunkenen und unter Drogen stehenden Fahrers aus Bielefeld.
Ein 18-jähriger aus Bünde und ein 20-jähriger aus Enger fuhren um 23:00 Uhr zusammen mit ihrem Auto durch die Baustelle an der Engerschen Straße, von der Talbrückenstraße in Richtung Stadtgrenze. Im Baustellenbereich kam ihnen der VW Up eines 23-jährigen Bielefelders entgegen. Nachdem sie das Fahrzeug passiert hatten, kollidierte der VW-Fahrer mit einer Stahl-Verbauplatte der Baustelle. Die Zeugen hörten den Aufprall, stoppten und halfen dem allein im Auto sitzenden 23-jährigen Fahrer. Als sie ihm beim Aussteigen halfen, bat der Bielefelder darum, nicht die Polizei zu rufen.
Bei den am Unfallort eingetroffenen Polizisten behauptete der 23-Jährige, er sei nur der Beifahrer gewesen. Aufgrund seiner Alkoholisierung und eines positiven Alkohol- sowie Drogen-Vortests, entnahm ihm ein Arzt auf der Polizeiwache Blutproben. Die Polizei beschlagnahmte seinen Führerschein und leitete ein Strafverfahren ein.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56367 im Jahr 2022 und stieg auf 57879 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Drogenfälle mit insgesamt 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 3.764 Fällen, also 0,59%, verzeichnet. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Todesopfer, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








