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Schildesche: Zwei Auffahrunfälle durch Motorradfahrer

Zwei Motorradfahrer verletzt bei Auffahrunfällen in Bielefeld und Steinhagen, Sachschäden von insgesamt 8.500 Euro.

Foto: unsplash

Bielefeld (ost)

Am Donnerstag, 09.04.2026, wurden in MK / Bielefeld – Schildesche – Quelle zwei Motorradfahrer verletzt, einer aus Bielefeld und einer aus Steinhagen, an der Engersche Straße und der Osnabrücker Straße.

Ein Bielefelder 63-jähriger Mann fuhr gegen 17:45 Uhr mit seiner Harley Davidson FXDB / FD 2 auf der Engersche Straße in Richtung Stadt. Vor dem Kreisverkehr an der Schäfer Straße musste ein vor ihm fahrender 63-jähriger Mann mit einem Toyota RAV4 mit Münchener Kennzeichen aufgrund von Verkehrsstau anhalten.

Der Motorradfahrer bremste, als er sah, dass der Toyota stehen blieb, und verlor dabei die Kontrolle über sein Motorrad. Das Vorderrad der Harley Davidson prallte gegen das Heck des SUV, wodurch der Bielefelder leicht verletzt wurde. Passanten kümmerten sich um den Verletzten, bevor Rettungssanitäter eintrafen. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden an den Fahrzeugen wurde auf 1.500 Euro geschätzt.

Einige Autos bremsten stark ab, als ein unbekannter Pkw auf der Osnabrücker Straße stadtauswärts plötzlich wendete, in Höhe eines Gastronomiebetriebs nach der Einmündung der Azaleenstraße. Auch ein 37-jähriger Bielefelder bremste gegen 18:10 Uhr mit seinem Seat Inca stark ab. Ein 48-jähriger Mann aus Steinhagen war mit seiner Kawasaki ZX 600 D hinter dem Seat. Als der 48-Jährige bremste, prallte er gegen das Heck des Seats und wurde dabei schwer verletzt.

Ersthelfer kümmerten sich bereits um den verletzten Motorradfahrer, als die Streifenbeamten am Unfallort eintrafen. Ein Notarzt und Rettungssanitäter versorgten den Verletzten medizinisch und brachten ihn ins Krankenhaus in Bielefeld.

Die Osnabrücker Straße war während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme für etwa eine Stunde in beide Richtungen gesperrt, bis das Motorrad abtransportiert wurde. Der Sachschaden an den Fahrzeugen wird auf etwa 7.000 Euro geschätzt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 auf Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 3.764 Fälle, also 0,59%. Die meisten Unfälle mit reinem Sachschaden sind mit 556.792 Fällen zu verzeichnen, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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