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Schlagloch: Schwere Verletzungen

Eine 72-jährige Frau wurde in Oberhausen nach einem Fahrradsturz schwer verletzt. Die Polizei gibt Hinweise zur Vermeidung von Unfällen auf unebenen Straßen.

Symbolbild
Foto: Presseportal.de

Oberhausen (ost)

Am Mittwoch (22.04.) ereignete sich gegen 17:45 Uhr in der Gegend der Beerenstraße / Friesenstraße in Oberhausen ein Verkehrsunfall, bei dem eine 72-jährige Radfahrerin schwer verletzt wurde. Nach bisherigen Informationen fuhr die ältere Dame zusammen mit ihrem Ehemann auf der Beerenstraße. Beim Überqueren eines Schlaglochs in Höhe der abknickenden Straße geriet sie ins Straucheln, verlor die Kontrolle über ihr Fahrrad und stürzte.

Bei dem Sturz zog sich die 72-Jährige schwere Verletzungen zu. Sie wurde vor Ort von Rettungskräften versorgt und dann ins Krankenhaus gebracht.

Aufgrund von Straßenverhältnissen, die für Fahrradfahrer und E-Scooter-Fahrer gefährlich sein können, gibt die Polizei Oberhausen folgende Ratschläge:

Achten Sie immer auf Unebenheiten wie Schlaglöcher, Risse oder abgesenkte Gullideckel – besonders in Kurven oder an Kreuzungen. Frühzeitiges Erkennen gibt Ihnen mehr Reaktionszeit.

Verringern Sie Ihre Geschwindigkeit, besonders auf unbekannten Strecken oder bei unübersichtlichen Straßenverläufen. So behalten Sie auch bei plötzlichen Hindernissen die Kontrolle über Ihr Fahrzeug.

Halten Sie genügend Abstand zu vorausfahrenden Personen, um Hindernisse rechtzeitig zu erkennen. Vermeiden Sie abrupte Lenkbewegungen und bremsen Sie kontrolliert, um Stürze zu vermeiden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3764 Fällen, also 0,59%, verhältnismäßig selten. Die meisten Unfälle, nämlich 556792, waren übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Bezogen auf die Ortslage gab es 55296 Unfälle innerorts (8,68%), 17437 außerorts (2,74%) und 6889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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