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Schleiden: Verdacht des Tötungsdeliktes

Die Bonner Polizei ermittelt nach einem versuchten Tötungsdelikt in Schleiden. Eine Frau entdeckte Einschussbeschädigungen an ihrem Auto und alarmierte die Polizei.

Foto: Depositphotos

Schleiden (ost)

Die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes in Schleiden wurden am Sonntagabend (10.05.2026) von der Polizei Bonn und der Staatsanwaltschaft Aachen aufgenommen.

Es wurde festgestellt, dass eine 58-jährige Frau gegen 21:10 Uhr eine Gemeindestraße in einem Waldgebiet von Schleiden in Richtung Bronsfeld befuhr. Dabei bemerkte sie in der Nähe eines kleinen Parkplatzes ein Auto. Während sie an dem Fahrzeug vorbeifuhr, hörte die Geschädigte plötzlich Knallgeräusche und sah Lichtblitze aus Richtung des Autos kommen. Als sie ihr Fahrzeug am Zielort überprüfte, entdeckte sie Einschusslöcher und informierte die Polizei.

Aufgrund der Gesamtsituation übernahm eine Mordkommission der Bonner Polizei unter der Leitung von EKHK Norbert Lindhorst in enger Zusammenarbeit mit Staatsanwältin Kathrin Wieneke von der Staatsanwaltschaft Aachen die weiteren Ermittlungen zum Tathergang.

Im Verlauf der Untersuchungen ergab sich ein dringender Verdacht gegen den 64-jährigen ehemaligen Partner der Geschädigten. Er wurde am Montagabend (11.05.2026) in Aachen-Brand von der Polizei Aachen festgenommen, nachdem er widerstandslos fixiert wurde. Die mutmaßliche Tatwaffe, ein deutscher Staatsbürger, wurde ebenfalls in seinem Auto sichergestellt. Er wird heute, am Dienstag (12.05.2026), einem Haftrichter vorgeführt.

Quelle: Presseportal

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