Ein 87-jähriger Mann verursachte zwei Unfallfluchten in Bielefeld, wurde später gestoppt und das Führen von Fahrzeugen untersagt. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt.
Schloß Holte-Stukenbrock: Unfallflucht schnell geklärt; Fahrer ohne Führerschein gestoppt

Bielefeld (ost)
DE / Bielefeld / Mitte / Gadderbaum – Am Donnerstagmorgen, 04.04.2024, haben Bielefelder der Polizei zwei Unfallfluchten gemeldet, die in unmittelbarer Nähe stattgefunden haben. Der flüchtige Fahrer, ein 87-jähriger Mann, wurde eine Stunde später in Schloß Holte-Stukenbrock gestoppt. Ihm wurde die Erlaubnis entzogen, fahrerlaubnispflichtige Fahrzeuge zu führen.
Um 10:40 Uhr wurde die Polizeileitstelle Bielefeld über einen Verkehrsunfall mit Fahrerflucht in der Markgrafenstraße informiert. Ein Hyundai Tucson hatte einen geparkten VW Passat gestreift und war dann in Richtung Werner-Bock-Straße davongefahren. Der aufmerksame Anrufer notierte sich das Kennzeichen des flüchtigen Autos und gab es der Polizei weiter. Der Sachschaden am Auto belief sich auf etwa 4000 Euro.
Circa zehn Minuten später ereignete sich ein weiterer Unfall auf der Artur-Ladebeck-Straße. Eine 56-jährige BMW-Fahrerin aus Bielefeld, die leicht verletzt wurde, berichtete, dass ein heller Wagen auf sie aufgefahren und dann geflohen sei. Sie konnte sich das Aussehen des Fahrzeugs und einen Teil des Kennzeichens merken. Die Informationen stimmten mit dem Auto der ersten Unfallflucht überein. Am BMW entstand ein Sachschaden von etwa 2500 Euro.
Um 11:35 Uhr erhielt die Polizeileitstelle Gütersloh von einer Autofahrerin den Hinweis auf einen auffällig fahrenden Wagen, dem sie in den Habichtweg in Schloß Holte-Stukenbrock mit eingeschaltetem Warnblinklicht folgte.
Der Fahrer, ein 87-jähriger Mann aus Schloß Holte-Stukenbrock, machte auf die alarmierten Beamten einen verwirrten Eindruck. Er gab an, mit einem Taxi nach Bielefeld gefahren zu sein, um sein Auto von der Inspektion abzuholen. An die Rückfahrt konnte er sich nicht erinnern.
Der 87-Jährige wird nun für die Unfallfluchten zur Rechenschaft gezogen. Ihm wurde das Führen von fahrerlaubnispflichtigen Fahrzeugen untersagt. Sein Führerschein wurde eingezogen.
Kontakt:
Polizeipräsidium Bielefeld
Leitungsstab/ Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kurt-Schumacher-Straße 46
33615 Bielefeld
Sonja Rehmert (SR), Tel. 0521/545-3020
Katja Küster (KK), Tel. 0521/545-3195
Sarah Siedschlag (SI), Tel. 0521/545-3021
Michael Kötter (MK), Tel. 0521/545-3022
Hella Christoph (HC), Tel. 0521/545-3023
Fabian Rickel (FR), Tel. 0521/545-3024
Caroline Steffen (CS), Tel. 0521/545-3026
Lukas Reker (LR), Tel. 0521/545-3222
E-Mail: pressestelle.bielefeld@polizei.nrw.de
https://bielefeld.polizei.nrw/
Außerhalb der Bürodienstzeit: Leitstelle, Tel. 0521/545-0
Hier geht es zur Originalquelle
Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 606.875 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.157 Unfälle mit Personenschaden, was 10,41% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 12.781, was 2,11% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 3.848 aus, was 0,63% aller Unfälle sind. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 527.089, was 86,85% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 498.077 Unfälle (82,07%), außerorts (ohne Autobahnen) 73.121 (12,05%) und auf Autobahnen 35.677 (5,88%). Bei den Verkehrsunfällen wurden 452 Menschen getötet, 12.653 schwer verletzt und 65.286 leicht verletzt.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 606.875 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.157 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 12.781 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.848 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 527.089 |
| Ortslage – innerorts | 498.077 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 73.121 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 35.677 |
| Getötete | 452 |
| Schwerverletzte | 12.653 |
| Leichtverletzte | 65.286 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








