Die Feuerwehr Paderborn wurde zu einem Schwertransport-Unfall auf der Autobahn A33 alarmiert. Der Fahrzeugführer wurde schwer verletzt und musste aus seiner Lage gerettet werden.
Schloß Neuhaus: Schwertransport-Unfall auf Autobahn

Paderborn (ost)
Um etwa 20:37 Uhr wurde die Feuerwehr Paderborn von der Kreisleitstelle über auslaufende Betriebsstoffe auf der Autobahn A33 alarmiert.
Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stellte sich die Situation jedoch anders dar als zunächst gemeldet. Ein Schwertransporter war aus unbekannten Gründen von der Fahrbahn abgekommen und lag mit einem Großteil des Fahrzeugs seitlich im angrenzenden Straßengraben. Das Führerhaus befand sich weiterhin auf der Fahrbahn.
Der schwer verletzte Fahrer konnte sich selbstständig auf die Seite des Führerhauses retten. Aufgrund der erhöhten Position des Führerhauses gestaltete sich der Zugang zum Patienten und seine Rettung als schwierig. Dennoch konnte die medizinische Erstversorgung durch die Besatzung des Rettungswagens und den Notarzt rechtzeitig sichergestellt werden. Der Patient wurde unter Berücksichtigung seiner Verletzungen aus seiner Lage gerettet und zur weiteren medizinischen Versorgung an den Rettungsdienst übergeben.
Während der Rettungsmaßnahmen sorgten die Einsatzkräfte des Löschzuges Schloß Neuhaus für den Brandschutz an der Einsatzstelle und unterstützten die weiteren Maßnahmen.
Nach Abschluss der feuerwehrtechnischen Maßnahmen wurde die Einsatzstelle zur weiteren Unfallaufnahme und zur Organisation der Bergung durch ein spezialisiertes Unternehmen an die Polizei übergeben.
Die Feuerwehr Paderborn war mit Einsatzkräften der hauptamtlichen Feuerwehr und des Löschzuges Schloß Neuhaus vor Ort. Insgesamt wurden der Führungsdienst der Stufe C mit einem Einsatzleitwagen, zwei Hilfeleistungslöschfahrzeuge des Löschzuges Schloß Neuhaus, ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der hauptamtlichen Feuerwehr sowie ein Kleineinsatzfahrzeug eingesetzt. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts wurden 55.296 Unfälle verzeichnet (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








