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Schmalenbach: Kontrollaktion Roadpol Seatbelt

Die Polizei kontrollierte intensiv nach Gurtverstößen und Handy-Nutzung am Steuer. Geschwindigkeitskontrollen führten zu Fahrverboten für zwei Fahrzeugführer.

Eine der Kontrollstellen in Halver. Die Polizeibeamten suchten diesmal vor allem nach Fahrzeuginsassen, die nicht oder unzureichend angeschnallt waren. Foto: Polizei MK
Foto: Presseportal.de

Halver (ost)

Im Zuge der europaweiten Aktion Roadpol „Seatbelt“ fahndete die Polizei am Montagmorgen verstärkt nach Fahrzeuginsassen, die nicht ordnungsgemäß angeschnallt waren. In Halver führten Polizeibeamte Verkehrskontrollen auf der Volmestraße in Brügge und auf der Remscheider Straße durch. Dabei wurden sieben Gurtverstöße und dreizehn Verstöße gegen die Nutzung elektronischer Geräte am Steuer (hauptsächlich Handynutzung) festgestellt. Am Nachmittag fanden Geschwindigkeitskontrollen auf der B 229 im Bereich Schmalenbach statt. 23 Fahrer waren zu schnell unterwegs. Ein Halveraner wurde – nach Abzug der Toleranz – mit 50 km/h über dem erlaubten Limit erwischt. Ihn und einen weiteren Fahrer (41 km/h zu schnell) erwartet ein einmonatiges Fahrverbot.

Die Polizei bekämpft mit gezielten Aktionen wie diesen zwei entscheidende Unfallursachen: Zu hohe Geschwindigkeit ist eine der Hauptursachen für schwere und tödliche Unfälle. Das Nichttragen von Sicherheitsgurten und die unzureichende Sicherung von Kindern im Auto stellen eine erhebliche Gefahr für Leib und Leben dar. Bei Unfällen erleiden Insassen ohne Sicherheitsvorkehrungen deutlich schwerere Verletzungen. Die Polizei betont, dass die ordnungsgemäße Sicherung von Kindern allein in der Verantwortung des Fahrers oder der Fahrerin liegt. Verkehrsteilnehmer müssen sich auch weiterhin, insbesondere zu den Bring- und Abholzeiten an Kindergärten und Schulen im gesamten Kreisgebiet, auf Polizeikontrollen einstellen. (cris)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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