Ein zurückgelassenes VW Golf 1K in blau wurde in Schmallenberg-Grafschaft entdeckt. Im Innenraum wurden weiße Anhaftungen von Betäubungsmitteln festgestellt.
Schmallenberg: Auto in Feldweg gefunden, Polizei entdeckt Betäubungsmittel-Anhaftungen

Schmallenberg (ost)
Am Montag, dem 29.06.2026, um 19:45 Uhr, entdeckten die Polizeibeamten der Polizeiwache Schmallenberg ein verlassenes Fahrzeug auf einem Feldweg in Schmallenberg-Grafschaft. Der Weg liegt zwischen der Straße Auf dem Aberg und der Lenne. Das Fahrzeug – ein blauer VW Golf 1K aus dem Jahr 2005 – stand unverschlossen mit heruntergelassenen Fenstern am Rand des Feldwegs. Der Innenraum war stark verwüstet und unordentlich. Zudem konnten die Beamten weiße Rückstände sowie eine weiße Substanz feststellen, möglicherweise Betäubungsmittel.
Ein Polizist hatte zuvor das Fahrzeug in der Umgebung fahrenderweise gesehen. Der Fahrer war ein 29-jähriger Mann aus Schmallenberg. Die Beamten leiteten unter anderem ein Strafverfahren gemäß dem Betäubungsmittelgesetz ein. Weitere Ermittlungen ergaben, dass das Fahrzeug nicht zugelassen war und die angebrachten Kennzeichen nicht vergeben worden waren.
Zeugen, die das Fahrzeug möglicherweise zuvor in der Umgebung gesehen haben, werden gebeten, sich telefonisch mit der Polizeiwache Schmallenberg unter der Telefonnummer 02974-969400 in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogen registriert, während es 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 im Jahr 2022 auf 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56367 im Jahr 2022 und stieg auf 57879 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich und 6757 weiblich im Jahr 2022, während es 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige im Jahr 2023 gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Jahr 2023 hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








