Mehrere Einbrüche in Arnsberg und Schmallenberg. Täter auf der Flucht, Polizei ermittelt.
Schmallenberg: Einbrüche im HSK

Hochsauerlandkreis (ost)
Arnsberg
Von 27.05.2026 um 22:30 Uhr bis 28.05.2026 um 01:30 Uhr ereignete sich ein Einbruch in einer Bäckerei in der Glösinger Straße in Arnsberg-Oeventrop. Unbekannte Täter drangen gewaltsam durch eine Zugangstür in das Geschäft ein. Sie versuchten auch, gewaltsam in das angrenzende Wohnhaus einzudringen, was jedoch fehlschlug. Die Täter flüchteten anschließend in unbekannte Richtung. Es wurde nur ein Schlüssel gestohlen. Gegen 23:00 Uhr gestern Abend hörte eine Bewohnerin des Hauses Geräusche an der Haustür. Ob dies mit der Tat in Verbindung steht, wird untersucht.
Von 27.05.2026 um 17:00 Uhr bis 28.05.2026 um 19:30 Uhr gab es einen Einbruch in einen Container auf einem Privatgrundstück in der Straße Im Ohl in Arnsberg-Neheim. Unbekannte Täter drangen gewaltsam in den Container ein und flüchteten dann mit ihrer Beute in unbekannte Richtung. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in beiden Fällen aufgenommen. Zeugen mit Informationen werden gebeten, sich telefonisch an die Polizeiwache Arnsberg unter der Telefonnummer 02932-90200 zu wenden.
Schmallenberg
In der vergangenen Nacht um 01:53 Uhr brach in der Straße Am Donscheid in Schmallenberg-Bad Fredeburg in eine Gartenparzelle auf einer Gartenanlage ein. Unbekannte Täter drangen gewaltsam in die Anlage und dann in die betroffene Parzelle ein. Sie flohen mit ihrer Beute in unbekannte Richtung. Die Täter wurden von einer Überwachungskamera aufgezeichnet. In den Aufnahmen sind drei Personen zu sehen. Eine dieser Personen kann wie folgt beschrieben werden:
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen mit Informationen werden gebeten, sich telefonisch an die Polizeiwache Schmallenberg unter der Telefonnummer 02974-969400 zu wenden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 2.789 auf 3.069, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2.344 auf 2.614 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 445 auf 455 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten gemeldeten Einbrüchen im Jahr 2023 – 27.061 Fälle – liegt Nordrhein-Westfalen nur knapp dahinter.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Besonders auffällig ist die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen, die von 206 auf 310 anstieg. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








