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Schmallenberg: Verkehrsunfall am Möhnesee

Nach einem schweren Verkehrsunfall am 01. März 2026 wird nach einem gelben Fahrzeug gesucht, das flüchtig ist und dringend gesucht wird.

Foto: Depositphotos

Möhnesee (ost)

Am Sonntag, dem 01. März 2026, ereignete sich auf der Arnsberger Straße ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein 38-jähriger Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt wurde. Der Mann fuhr von Schmallenberg kommend auf der Arnsberger Straße in Richtung Norden, als es zum Unfall kam (siehe auch folgende Pressemeldung https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65855/6226321).

Im Zusammenhang damit wurde ein gelbes Fahrzeug gesucht, das am Unfall beteiligt war und danach vom Unfallort geflohen ist. Dieses Fahrzeug ist immer noch auf der Flucht.

Da es am Tattag rund um den Möhnesee viel Ausflugsverkehr gab und sich viele Motorradfahrer in diesem Bereich aufhielten, bittet die Polizei erneut dringend um Hilfe: Insbesondere Motorradfahrer, die am 01. März im Bereich des Möhnesees unterwegs waren und Helmkameras oder Kameras an ihren Fahrzeugen hatten, werden gebeten, ihre Aufzeichnungen zu überprüfen.

Von besonderem Interesse sind Videoaufnahmen, auf denen ein gelber Pkw zu erkennen sein könnte.

Außerdem werden auch Bewohner im Bereich des Möhnesees gebeten, vorhandene private Videoüberwachungsanlagen zu überprüfen und mögliche Aufnahmen eines gelben Pkw der Polizei zur Verfügung zu stellen.

Es liegen bereits mehrere Hinweise zu dem gesuchten Fahrzeug vor. Für die weiteren Ermittlungen sind jedoch zusätzliche Zeugenaussagen sowie Bild- und Videomaterial von großer Bedeutung.

Zudem appelliert die Polizei dringend an den Fahrer oder die Fahrerin des gelben Pkw: Melden Sie sich umgehend bei der Polizei. Der 38-jährige Motorradfahrer ist mittlerweile außer Lebensgefahr, aber immer noch schwer verletzt.

Hinweise nimmt die Polizei in Soest unter der Telefonnummer 02921 / 9100 entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon sind 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 3.764, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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