Eine 83-jährige Frau wurde Opfer einer Schmuckdiebin, die sich als Hilfe ausgab. Die Polizei sucht Zeugen für den Vorfall.
Schmuckdiebin in Hövelhof unterwegs

Hövelhof (ost)
Am Dienstag, den 25. August, wurde eine Frau in Hövelhof Opfer eines Schmuckdiebstahls. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Die 83-jährige Frau stand vor der Eingangstür eines Mehrfamilienhauses in der Kettelerstraße, als gegen 14.30 Uhr ein schwarzes Auto mit Essener Kennzeichen anhielt, das von einem Mann gefahren wurde. Eine Frau stieg aus dem Auto aus und näherte sich direkt der älteren Dame. Sie suchte sofort den Kontakt zur 83-Jährigen, zeigte ihr Schmuck und legte ihn sogar an. Schließlich ließ die Frau von der Seniorin ab, stieg zurück ins Auto und fuhr weg.
Erst am Abend bemerkte die 83-jährige den Verlust ihres Schmucks, den sie am Körper trug. Sie erstattete jedoch erst jetzt Anzeige bei der Polizei. Die Verdächtige wird als etwa 25 bis 45 Jahre alt, dunkelhaarig und schlank beschrieben. Der Fahrer des Autos soll im gleichen Alter gewesen sein. Die Polizei bittet Zeugen, die das dunkle Auto mit Essener Kennzeichen gesehen haben, sich unter der Rufnummer 05251 306-0 zu melden.
Die Polizei bittet gleichzeitig um erhöhte Wachsamkeit. Personen, die gezielt wegen Schmucks angesprochen und bedrängt werden, sollten lautstark auf sich aufmerksam machen. Außerdem sollten Familienmitglieder ältere Verwandte über diese Methode aufklären und warnen. Sollte man dennoch Opfer eines Diebstahls werden, sollte dies sofort über die 110 bei der Polizei gemeldet werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige im Vergleich zu 60 weiblichen Verdächtigen. Darüber hinaus stieg die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs der Mordraten in Nordrhein-Westfalen liegt die Region immer noch unter der Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, die 470 Fälle verzeichnete.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








