Bundespolizei entdeckt Kokain, Ecstasy und Ketamin am Körper eines Reisenden.
Schmuggel von Betäubungsmitteln am Flughafen Köln/Bonn

Flughafen Köln/Bonn (ost)
Während einer Sicherheitskontrolle am Flughafen Köln/Bonn entdeckten Bundespolizeikräfte einen Reisenden, der verschiedene Betäubungsmittel bei sich hatte.
Der 29-jährige deutsche Staatsbürger plante einen Inlandsflug nach Berlin. Bei der Überprüfung fanden die Beamten insgesamt zehn kleine Tütchen mit unterschiedlichen Drogen, die am Körper des Mannes versteckt waren. Die Substanzen waren unter dem Gürtel am Hosenbund verborgen.
Nachdem die Einsatzkräfte die gefundenen Substanzen überprüft und ausgewertet hatten, konnten sie unter anderem Kokain, Ketamin, MDMA, Amphetamin und mehrere Ecstasy-Tabletten sicherstellen.
Der Mann gab an, die Drogen in Köln gekauft zu haben und sie für den Eigenbedarf bei sich zu tragen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln eingeleitet.
Die beschlagnahmten Drogen wurden eingezogen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und in Absprache mit der örtlichen Kriminalpolizei wurde der Verdächtige freigelassen. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle registriert, während im Jahr 2023 die Zahl auf 73.917 stieg. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen lag 2022 bei 56.367 und stieg 2023 auf 57.879. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei 2023 51.099 männliche Verdächtige registriert wurden. Im Vergleich dazu war die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 73.917 Fällen Nordrhein-Westfalen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








