Betrüger versuchen Senioren mit gefälschtem Notfallanruf zu täuschen. Die Polizei warnt vor psychologisch ausgeklügelter Vorgehensweise und rät zur Anzeigeerstattung.
Schockanruf in Velen

Velen (ost)
Tatort: Velen, Beckelmannsweg;
Tatzeit: 26.08.2026, 13.25 Uhr;
Am Mittwoch versuchten Betrüger mit einem sogenannten Schockanruf einen hohen Geldbetrag von einem Senioren zu erlangen. Ihm wurde vorgegaukelt, eine ihm nahestehende Verwandte sei schwer erkrankt. Die dringend notwendige medizinische Behandlung verursache hohe Kosten und eine Begleichung aus seinem privaten Vermögen. Die Telefonnummer und Anschrift des Angerufenen sind im Telefonbuch verzeichnet. Der Senior reagierte besonnen und informierte seinen Sohn über das Telefonat. Dieser daraufhin die Polizei. Es blieb bei einem Versuch.
Auch dieser Fall zeigt beispielhaft die psychologisch ausgeklügelte Vorgehensweise: Beim Schockanruf setzen die Kriminellen darauf, ihre Opfer stark zu beunruhigen. In einem solchen emotionalen Ausnahmezustand fällt es vielen Menschen schwer, die Situation distanziert und rational zu bewerten. Diesen Umstand machen sich die Täter zu Nutze: Sie treten sprachlich geschickt auf, wiegen die Geschädigten zugleich in einer falschen Sicherheit und kommen so leider immer wieder zum Erfolg.
Die Polizei warnt weiterhin: “Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner, Geld von Ihnen fordert. Wenden Sie sich sofort an die Polizei, wenn Sie Opfer eines Betruges geworden sind und erstatten Sie eine Anzeige.”
Quelle: Presseportal








