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Schockanruf – Schmuckdiebstahl in Sankt Augustin

Am Dienstag erbeuteten Betrüger mittels Schockanruf Schmuck im Wert von 19.000 Euro. Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche und bittet um Hinweise.

Foto: unsplash

Sankt Augustin (ost)

Am Dienstag (23. Juni) haben Betrüger in Sankt Augustin Schmuck im Wert von ungefähr 19.000 Euro gestohlen, indem sie einen sogenannten Schockanruf getätigt haben. Nach dem Vorfall informierte das Opfer die Polizei und berichtete, dass es am Nachmittag mehrere Anrufe erhalten hatte. Der Anrufer gab vor, ein Polizeibeamter zu sein, und behauptete, dass es in der Nachbarschaft Diebstähle gegeben habe, bei denen Wertgegenstände gestohlen wurden. Außerdem wurde behauptet, dass die 79-jährige Frau auf einer Liste der Täter stehe und daher das nächste Opfer sein könnte. Da zwei Verdächtige noch auf der Flucht seien, sei es wichtig, das Hab und Gut der Frau zu schützen. Ein Polizist sollte daher zu ihrer Adresse im Heckenweg in Hangelar kommen. Gegen 17:30 Uhr erschien tatsächlich ein Unbekannter an der Tür, der sich als Kommissar ausgab. Das Opfer übergab ihm seinen Schmuck, den er angeblich auf Echtheit prüfen sollte. Der Mann nahm nur den Goldschmuck an sich und verschwand mit den anderen Gegenständen in unbekannte Richtung. Die gestohlene Beute bestand aus Goldketten, Armschmuck, einem Ring und einer Brosche. Der Verdächtige wurde als etwa 1,80 m groß, kräftig und mit lichtem Haar beschrieben. Er soll einen Spitzbart getragen und Hochdeutsch gesprochen haben. Hinweise zu dem Vorfall oder den Tätern nimmt die Polizei, die die Ermittlungen wegen Betrugs eingeleitet hat, unter 02241 541-3321 dankend entgegen. Des Weiteren wird vor dieser bekannten Betrugsmasche gewarnt. Die Polizei empfiehlt, bei solchen Anrufen sofort aufzulegen. Geben Sie niemals persönliche Daten oder Informationen zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an Fremde. Informieren Sie die Polizei, wenn Sie einen solchen Anruf erhalten haben und/oder Opfer geworden sind. Besprechen Sie solche Vorfälle in der Familie und bereiten Sie sich mental darauf vor. Ein Kennwort zur Identifizierung von Familienmitgliedern oder Vertrauten kann hilfreich sein. Ändern Sie gegebenenfalls Ihren Eintrag im Telefonbuch, indem Sie Ihren Vornamen abkürzen oder entfernen, oder löschen Sie Ihren Eintrag komplett. (Uhl) #SicherImAlter

Quelle: Presseportal

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