Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Schockanrufer erbeuten Schmuck und Uhren in Gütersloh

Eine Seniorin wurde von Betrügern angerufen, die sich als Polizisten ausgaben und eine Kaution forderten. Sie übergab Schmuck und Uhren an einen Abholer vor ihrer Haustür.

Foto: Depositphotos

Gütersloh (ost)

In Gütersloh (FK) wurde am Donnerstag (19.02.) eine ältere Dame von Betrügern kontaktiert. Sie wurden informiert über einen schweren Unfall, der angeblich von einem Familienmitglied verursacht wurde. Die Betrüger gaben vor, Polizisten zu sein, und forderten von der Seniorin im Verlauf des Gesprächs eine Kaution.

Voller Vertrauen übergab sie schließlich Schmuck und Uhren an einen Abholer vor ihrer Haustür. Die Tat fand in einem Wohngebiet in der Nähe der Straßen Lutterweg, Surenhofsweg und Nogatweg statt. Der Abholer war ungefähr 167 cm groß und schlank, mit mittellangen dunklen Haaren.

Die Polizei hat eine Untersuchung eingeleitet und bittet um Zeugenaussagen. Wer hat am Donnerstag am späten Nachmittag und frühen Abend verdächtige Aktivitäten in der genannten Gegend beobachtet? Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 05241 869-0 entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wovon 357 gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, von denen 443 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu der Region in Nordrhein-Westfalen mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass die Mordrate in Nordrhein-Westfalen im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hoch ist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24