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Schöppingen: Schwerer Raub in Einfamilienhaus

Polizei sucht Zeugen für Raubdelikt in Schöppingen. Bewohner angegriffen und beraubt, Täter auf der Flucht.

Foto: Depositphotos

Schöppingen (ost)

Ort des Verbrechens: Schöppingen, Haverbeck;

Zeitpunkt des Verbrechens: 01.02.2026, 02.00 Uhr;

In der Nacht von Samstag auf Sonntag ereignete sich in Schöppingen ein schwerer Raubüberfall in einem Einfamilienhaus in der Haverbeck-Straße. Nach den aktuellen Ermittlungen drangen zwei bisher unbekannte Täter gegen 02.00 Uhr gewaltsam in das Haus eines Ehepaares ein. Die Bewohner wurden im Haus angegriffen, geschlagen und massiv bedroht. Anschließend durchsuchten die Täter die Räume und stahlen Bargeld, Bankkarten, Handys und Schmuck. Danach flohen die Unbekannten aus dem Haus. Die Opfer konnten zu Nachbarn fliehen, von wo aus die Polizei verständigt wurde. Eine sofortige Fahndung in der Umgebung blieb bisher erfolglos. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und umfangreiche Spuren gesichert.

Die Täter wurden wie folgt beschrieben:

Täter 1 – männlich, circa 1,70 m groß, etwa 30 Jahre alt, trägt eine Brille und hat dunkle Haare. Er trug eine schwarze Jacke, dunkle Jeans und Handschuhe und sprach Deutsch. Täter 2 – männlich, circa 1,80 m groß, etwa 30 Jahre alt, schwarze Haare mit schwarzem Oberlippen- und Kinnbart und dunkelbraunen Augen. Er trug eine dunkle Daunenjacke, eine schwarze Jeans und weiß-schwarze Schuhe. Auch er sprach Deutsch.

Die Polizei bittet um Zeugenhinweise, insbesondere zu einem möglichen Fluchtfahrzeug. Während des Überfalls soll sich ein Fahrzeug an der Bushaltestelle „Küper“ an der L570 (Leerer Straße) aufgehalten haben. Die Täter flüchteten in diese Richtung. Es könnte sich um einen Kombi gehandelt haben. Zeugen, die in der Nacht von Samstag auf Sonntag zwischen 01:30 Uhr und 04:00 Uhr in der Gegend von Haverbeck / Bushaltestelle „Küper“ verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder ein abgestelltes oder losfahrendes Fahrzeug bemerkt haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise nimmt die Kriminalinspektion 1 in Borken unter der Telefonnummer 02861 / 9000 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. (pl)

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Raubüberfällen im Jahr 2023 – 12625 – zeigt Nordrhein-Westfalen eine ähnliche Anzahl von Fällen, was besorgniserregend ist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Besonders auffällig ist die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen, die von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023 anstieg. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen zwar die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, jedoch lag die Anzahl der Fälle dort bei 470.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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