Ein ziviler Bundespolizist griff ein, als ein Mann das Reinigungspersonal attackierte. Der Angreifer verweigerte die Kooperation und wurde in Gewahrsam genommen.
Schreitender Bundespolizist am Hagener Hauptbahnhof

Hagen (ost)
Am Mittwochmorgen (23. September) ereignete sich eine laute Auseinandersetzung am Hauptbahnhof Hagen. Ein Mann war kurz davor, das Reinigungspersonal anzugreifen.
Um 5:50 Uhr war ein Polizist in ziviler Kleidung auf dem Weg zur Bundespolizeiwache am Hauptbahnhof Hagen. Am Eingang schrie ein 49-jähriger Mann laut und näherte sich aggressiv einer Reinigungskraft. Da der Beamte einen Angriff befürchtete, identifizierte er sich als Polizist und hielt den Angreifer am linken Arm fest. Der Mann, ein marokkanischer Staatsbürger, weigerte sich, sich auszuweisen, und weigerte sich auch, den Beamten zur Wache zu begleiten. Auf dem Weg dorthin ließ er sich fallen und weigerte sich aufzustehen. Mit Hilfe weiterer Einsatzkräfte wurde der Mann in den Gewahrsam gebracht, wo er weiterhin unkooperativ war.
Während der Befragung wedelte der Mann mehrmals mit den Armen vor dem Gesicht eines Beamten. Außerdem widersetzte er sich der Durchsuchung, bei der Ausweisdokumente gefunden werden sollten. Der Beschuldigte behauptete, dass der Beamte, der auf dem Weg zur Arbeit war, ihn grundlos angegriffen habe, und machte dann von seinem Recht auf Aussageverweigerung Gebrauch.
Die Reinigungskraft erklärte den Uniformierten, dass er den 49-jährigen Mann gebeten habe, Platz zu machen, um die Mülleimer zu leeren. Dies habe er jedoch abgelehnt. Nach mehrmaliger Aufforderung habe er dann seinen Arm ergriffen und zur Seite gezogen. Daraufhin sei die Situation eskaliert, der Mann habe den Zeugen angeschrien und beleidigt.
Die Bundespolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Verleumdung ein.
Quelle: Presseportal








