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Schüren: Verfolgungsfahrt endet mit Verkehrsunfall

Polizei stellt Unfallfahrzeug sicher. Fahrer weiterhin flüchtig, Strafverfahren eingeleitet.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Laufende Nummer: 0199

Am Samstagnachmittag (7. März 2026) sollte der Fahrer eines Mini-Fahrzeugs auf der B236 bei Schüren einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen werden. Der Fahrer floh und verursachte später auf der B1 einen Verkehrsunfall.

Um 15:48 Uhr gaben die Einsatzkräfte eines Polizeiwagens entsprechende Anhaltezeichen, um eine Verkehrskontrolle durchzuführen. Der Fahrer beschleunigte sein Auto und überholte im Tunnel Berghofen (Fahrtrichtung Lünen) mehrere Fahrzeuge. Es kam nach bisherigen Erkenntnissen zu keiner konkreten Gefährdung.

Die Geschwindigkeit des Mini betrug etwa 160 km/h bei erlaubten 80 km/h. An der Stadtkrone Ost wechselte der Fahrer auf die B1 in Richtung Unna. Dort verlor er auf dem Beschleunigungsstreifen kurzzeitig die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einem unbeteiligten Fahrzeug auf der B1. Die Verfolgung wurde daraufhin eingestellt. Der unbeteiligte Pkw wurde beschädigt, und die beiden Insassen (36 und 38 Jahre alt) aus dem Kreis Soest erlitten leichte Verletzungen.

Später meldete eine aufmerksame Zeugin ein verdächtiges Fahrzeug auf einem Firmengelände in unmittelbarer Nähe des Unfallorts. Der Mini wurde gefunden und zur Beweissicherung sichergestellt. Der Fahrer ist immer noch auf der Flucht. Die Ermittlungen an der Halteradresse blieben erfolglos. Sie dauern an.

Der Fahrer erwartet Strafverfahren wegen Teilnahme an einem nicht genehmigten Kraftfahrzeugrennen, Fahrerflucht mit Personenschaden und Gefährdung des Straßenverkehrs durch grob verkehrswidriges und rücksichtsloses Missachten der Vorfahrt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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