Ein Mitarbeiter entdeckte Einschusslöcher in der Eingangstür. Die Polizei sucht Zeugen für den Vorfall.
Schüsse auf Uhrengeschäft in Kölner Innenstadt

Köln (ost)
Ein Angestellter entdeckte am Dienstagmorgen (4. August) beim Öffnen eines Uhrengeschäfts in der Breite Straße in der Innenstadt mehrere Einschusslöcher in der Eingangstür. Der Mitarbeiter alarmierte die Polizei, die nun nach Zeugen sucht.
Ersten Untersuchungen zufolge wurde die Tür zwischen Samstag (1. August, 23 Uhr) und Dienstagmorgen (4. August) beschossen.
Polizeibeamte sicherten am Ort des Geschehens Spuren. Die Ermittler fanden mehrere Geschosse in der beschädigten Glasscheibe und auf dem Boden. Bisherigen Informationen zufolge wurden keine Uhren gestohlen. Die Ermittlungen sind noch im Gange. Es gibt derzeit keine Hinweise auf Verbindungen zur Rocker- oder Clankriminalität. Zeugen, die verdächtige Vorkommnisse im Bereich des Willy-Millowitsch-Platzes beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden. (cb/ts)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle erfasst, wovon 357 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 470, von denen 443 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die meisten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








