Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen versuchtem Tötungsdelikt. Bonner Polizei und Staatsanwaltschaft untersuchen Schüsse auf Wohnhaus in Troisdorf, wo ein 48-jähriger Bewohner und Familie unverletzt blieben.
Schüsse auf Wohnhaus in Troisdorf

Troisdorf (ost)
Die Polizei und Staatsanwaltschaft in Bonn haben in der Nacht zum Dienstag (13.10.2026) die Untersuchungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts in Troisdorf gestartet.
Nach den bisherigen Informationen haben bisher unbekannte Täter gegen 00:33 Uhr Schüsse auf ein Wohnhaus in Troisdorf abgefeuert. Ein 48-jähriger Bewohner, der mit seiner Frau und den beiden Kindern zu dieser Zeit im Haus war, wurde durch die Schüsse aufmerksam. Kurz darauf entdeckte er Einschusslöcher im Erdgeschoss des Hauses und alarmierte die Polizei. Die Familie blieb unverletzt. Die Polizeifahndung verlief ergebnislos.
Aufgrund der Umstände hat eine Mordkommission der Bonner Polizei in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Bonn die weiteren Untersuchungen zum Ablauf des Geschehens aufgenommen. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Besonders auffällig ist die hohe Anzahl von nicht-deutschen Verdächtigen, die von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023 anstieg. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen ein besorgniserregendes Niveau an Gewaltkriminalität aufweist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








