Die Polizei und Stadt Mönchengladbach ziehen Bilanz zur Schulwegsicherung nach den Sommerferien. Verstöße gegen Verkehrsregeln führen zu Verwarnungen und Bürgergesprächen für mehr Sicherheit.
Schulstart 2026: Sicherheit im Straßenverkehr

Mönchengladbach (ost)
Vor mehr als einer Woche endeten die Sommerferien und die jüngsten Verkehrsteilnehmer haben den Schulweg bereits mehrmals angetreten. Gemeinsam mit der Stadt Mönchengladbach hat die Polizei Mönchengladbach eine erste Bewertung der Schulwegsicherung vorgenommen.
Die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr hat höchste Priorität. Um dies zu betonen, haben sich die Polizei Mönchengladbach und die Stadt Mönchengladbach in den letzten Tagen intensiv um die Sicherung des Schulwegs gekümmert. Im Einsatz waren Mitarbeiter des Bezirks- und Verkehrsdienstes, der Kradgruppe, der Polizeiwachen in Mönchengladbach und Rheydt, des Teams Verkehrsunfallprävention / Opferschutz sowie Kräfte der Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes.
Verkehrsverstöße waren unvermeidlich. Wie angekündigt, überprüften die Einsatzkräfte insbesondere das Parkverhalten und die Bring- und Abholsituationen vor Ort durch sogenannte Elterntaxis. Leider zeigt sich immer wieder, dass einige Verkehrsteilnehmer die geltenden Verkehrsregeln, insbesondere in den besonders sensiblen Bereichen vor Schulen und Kindergärten, bewusst ignorieren, um ihre eigenen Kinder näher an die Schule heranzuführen. Dies führt nicht nur zu vermeidbaren Verkehrsbehinderungen, sondern kann insbesondere für Kinder zu gefährlichen Situationen führen. Über 160 schriftliche und mündliche Verwarnungen mussten von der Polizei vor allem wegen Park- und Halteverstößen ausgestellt werden. Dazu kamen 67 Verstöße, die von der Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes geahndet wurden.
Der Schwerpunkteinsatz war somit eine gute Gelegenheit, um mit Lehrern, Eltern, Kindern und anderen Verkehrsteilnehmern über die Gefahren auf Schulwegen zu sprechen. Insgesamt führten die Beamten und Ordnungskräfte zahlreiche Bürgergespräche unter verkehrserzieherischen Gesichtspunkten. Die Rückmeldungen vieler Eltern waren positiv. Gerade die Erkenntnis, dass das eigene Verhalten einen großen Beitrag zu einem sicheren Verkehrsumfeld für alle leisten kann, war in den meisten Fällen gegeben.
Die Polizei setzt sich weiterhin aktiv für die Sicherheit der Schüler ein. Sie appelliert erneut an alle Verkehrsteilnehmer: Bitte fahren Sie vorausschauend und seien Sie insbesondere in der Nähe von Schulen immer bremsbereit. Eltern können auch dazu beitragen, ein sicheres Verkehrsumfeld an Schulen zu schaffen, indem sie ihre Kinder nicht direkt vor dem Gebäude absetzen oder abholen. So können Staus, unübersichtliche Wege und Verkehrsbehinderungen vermieden werden, die andernfalls Unfälle begünstigen könnten.
Die Polizei bedankt sich in diesem Zusammenhang auch bei allen freiwilligen Verkehrshelfern (Eltern- und Schülerlotsen) der Verkehrswacht. (cr)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unter dem Einfluss berauschender Mittel gab es 3.764 Unfälle, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








