Mann schießt auf Polizei, Beamter leicht verletzt, Spezialeinsatzkräfte vor Ort
Schuss auf Einsatzkräfte in Dortmund

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0444
Am Abend des 2. Juni wurden die Einsatzkräfte der Polizei Dortmund gegen 19:15 Uhr aufgrund eines Hilferufs einer Frau zu einem Wohn- und Geschäftsgebäude an der Wittbräucker Straße im Dortmunder Stadtteil Höchsten gerufen.
Nach ersten Informationen trafen sie vor Ort auf einen 51-jährigen Verdächtigen aus Dortmund. Dieser soll angeblich mit einer Pistole auf die Einsatzkräfte geschossen haben. Ein Geschoss traf die Schutzweste eines der Polizeibeamten. Der Beamte wurde dadurch laut aktuellen Informationen leicht verletzt.
Daraufhin zog sich der Mann in eine Wohnung in dem Gebäude zurück. Ob es sich um seine eigene Wohnung handelt und ob sich noch weitere Personen darin befinden, wird derzeit ermittelt.
Die Spezialeinsatzkräfte der Polizei Dortmund sind vor Ort. Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für Unbeteiligte.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 518, wovon 458 männlich und 60 weiblich waren. 206 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, davon waren 596 männlich und 75 weiblich. 310 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








