Drei Personen verletzt, keine Lebensgefahr. Ermittlungen dauern an. Kontakt: Staatsanwalt Felix Giesenregen, 0172/3752758.
Schussabgabe in der Dortmunder Innenstadt

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0431
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Dortmund und der Polizei Dortmund
Am Freitagabend (29.05. 21.15 Uhr) ereigneten sich in der Kuckelke in der Dortmunder Innenstadt mehrere Schüsse. Zwei Personen wurden durch die Schüsse verletzt. Eine weitere Person wurde aufgrund einer vorherigen Körperverletzung verletzt. Keine der verletzten Personen schwebte in Lebensgefahr.
Nach bisherigen Informationen kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, bei der ein bisher nicht identifizierter Schütze mehrere Schüsse abgab. Ein 32-Jähriger wurde am Arm verletzt. Ein 29-Jähriger wurde am Fuß verletzt. Zu keinem Zeitpunkt bestand Lebensgefahr für beide Personen. Die Verletzten wurden von Rettungskräften in Krankenhäuser gebracht.
Die Hintergründe der Tat sind noch nicht geklärt. Eine Mordkommission des Polizeipräsidiums Dortmund hat die Ermittlungen übernommen und diese dauern an.
Hinweis für Journalisten: Presseauskünfte werden ausschließlich von der Staatsanwaltschaft Dortmund erteilt. Bitte richten Sie Rückfragen zu dieser Pressemitteilung an Staatsanwalt Felix Giesenregen unter der Telefonnummer 0172/3752758.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Besonders besorgniserregend ist, dass die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 206 auf 310 anstieg. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Mordraten in Deutschland ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








