Ein 27-jähriger Essener wurde festgenommen und sitzt nun in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen zu einem möglichen dritten Tatverdächtigen dauern an.
Schussabgabe in Sprockhövel/Hagen: Zweiter Tatverdächtiger in Haft

Sprockhövel/Hagen (ost)
Wie bereits gemeldet, ereignete sich in Sprockhövel am 23.07.2026 ein Vorfall, bei dem auf einen 45-jährigen Mann geschossen wurde, wodurch er leichte Verletzungen erlitt. Ein Verdächtiger wurde kurz darauf festgenommen und befindet sich seither in Untersuchungshaft (OTS-Bericht: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/30835/6322704).
Im Rahmen intensiver Ermittlungen der Mordkommission wurde ein weiterer Verdächtiger identifiziert. Spezialeinsatzkräfte nahmen den 27-jährigen Essener am Dienstag (13.10.2026) ohne Widerstand fest. Am Mittwoch (14.10.2026) wurde er einem Haftrichter vorgeführt, der den Haftbefehl wegen schweren Raubes in Verbindung mit gefährlicher Körperverletzung erließ. Nach dem aktuellen Ermittlungsstand war eine dritte Person an der Tat beteiligt, deren Identität bisher unbekannt ist.
Die Ermittlungen sind noch im Gange. Zum jetzigen Zeitpunkt können keine weiteren Informationen gegeben werden. (rst)
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle von Raubüberfällen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Dies stellt einen Anstieg um 12655 Fälle dar. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten aufgezeichneten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








