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Schussabgabe in Sprockhövel, Verdächtiger in Untersuchungshaft

Ein 35-jähriger Beschuldigter wurde nach Schussabgabe in Sprockhövel verhaftet und befindet sich in Untersuchungshaft. Weitere Mittäter werden gesucht.

Foto: Depositphotos

Hagen/Sprockhövel (ost)

Nachdem ein 45-jähriger Mann in Niedersprockhövel am Donnerstagabend (23.07.2026) angeschossen wurde, erließ das Amtsgericht Essen am nächsten Tag einen Haftbefehl gegen einen 35-jährigen Verdächtigen wegen schweren Raubes in Verbindung mit gefährlicher Körperverletzung. Dieser wurde am Samstag (25.07.2026) bei einer Durchsuchung der Kriminalpolizei in Hattingen festgenommen und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Weitere potenzielle Mittäter sind weiterhin auf der Flucht. Die Ermittlungen der Mordkommission dauern an. Aktuell können keine weiteren Informationen bereitgestellt werden. (rei)

(Ursprüngliche Meldung: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/30835/6320721)

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Nordrhein-Westfalen verzeichnete somit die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443 an. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich zu der Region in Nordrhein-Westfalen mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass die Mordraten in Nordrhein-Westfalen insgesamt besorgniserregend sind.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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