Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Schusswaffe bei Verkehrskontrolle in Dortmund-Kirchderne gefunden

Zivile Einsatzkräfte der Polizei Dortmund kontrollierten ein Fahrzeug mit abgelaufenem Versicherungsschutz und entdeckten eine Schusswaffe im BMW.

Foto: unsplash

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0759

Polizeibeamte in Dortmund kontrollierten am Sonntagabend (13. September) ein Fahrzeug, das nicht mehr versichert war. Doch das war nicht die einzige Feststellung.

Um 23:15 Uhr fiel den Beamten ein BMW aus Hamburg auf. Das Fahrzeug fuhr auf der Derner Straße und überschritt mehrmals die erlaubte Höchstgeschwindigkeit.

Die Beamten gaben Anhaltezeichen und kontrollierten das Fahrzeug. Einer der Beamten entdeckte sofort nach dem Anhalten des Fahrzeugs eine Schusswaffe im BMW. Der Fahrer, ein 28-jähriger Dortmunder, wurde sofort aus dem Auto geholt und mit Handschellen gefesselt.

Bei der Durchsuchung des Autos fanden die Polizisten nicht nur die scharfe Schusswaffe, sondern auch unversteuerte Zigaretten und Betäubungsmittel. Die gefundenen Gegenstände sowie zwei Mobiltelefone wurden beschlagnahmt.

Ein Staatsanwalt ordnete die Durchsuchung der Wohnung des 28-Jährigen an. Dort wurden jedoch keine strafrechtlich relevanten Gegenstände gefunden.

Die Beamten erstatteten Anzeigen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz, das Betäubungsmittelgesetz, das Tabaksteuergesetz und das Pflichtversicherungsgesetz.

Nach der Durchsuchung der Wohnung und Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der Dortmunder vor Ort freigelassen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367 und stieg im Jahr 2023 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 2022 49610 männlich und 6757 weiblich, während es im Jahr 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Drogenfällen mit insgesamt 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Fälle aus, was 2.13% entspricht. 3764 Unfälle, also 0.59%, ereigneten sich unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die meisten Unfälle, nämlich 556792, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 87.36% entspricht. Innerorts gab es 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 Unfälle (2.74%) und auf Autobahnen 6889 Unfälle (1.08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24