Ein 35-jähriger Mann wurde bei einer Auseinandersetzung schwer verletzt. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen und die Mordkommission ermittelt wegen versuchten Totschlags.
Schwer verletzter Mann in Essen festgenommen

Essen (ost)
Im E.-Südviertel von 45128: Spät am Dienstagabend (26. Mai) wurde die Polizei zur Kruppstraße in der Nähe des Hauptbahnhofs gerufen. Dort wurde ein 35-jähriger Mann bei einer Auseinandersetzung schwer verletzt. Eine Mordkommission wurde eingerichtet und ein Tatverdächtiger festgenommen. Gegen 23:45 Uhr rief ein Zeuge die Polizei an und meldete einen Mann, der bei einem Streit schwer verletzt wurde. Als die Beamten ankamen, fanden sie den Mann (35 Jahre, moldauische Staatsangehörigkeit) mit einer möglicherweise lebensbedrohlichen Kopfverletzung auf dem Gehweg der Kruppstraße in der Nähe des Hauptbahnhofs liegend vor. Auch Rettungskräfte wurden alarmiert, um den Mann medizinisch zu versorgen und ihn dann in ein Krankenhaus zu bringen. Durch Zeugenaussagen und Videoaufzeichnungen konnten zwei potenzielle Tatverdächtige ermittelt werden. Bei einer unverzüglich eingeleiteten Fahndung wurden ein Mann (38 Jahre, polnische Staatsangehörigkeit) und eine Frau (35 Jahre, polnische Staatsangehörigkeit) angetroffen und vorläufig festgenommen. Sie wurden ins Polizeigewahrsam gebracht. Die 35-Jährige wurde verhört und dann wieder freigelassen. Gegen den 38-Jährigen wird wegen versuchten Totschlags ermittelt. Die Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet und bittet um Zeugenhinweise. Diese können telefonisch unter 0201/829-0 bei der Polizei oder per E-Mail an hinweise.essen@polizei.nrw.de abgegeben werden. /bw
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 206 auf 310. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023, die 470 Fälle verzeichnete, liegt Nordrhein-Westfalen damit im oberen Bereich der Mordraten.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








