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Schwer verletzter Mann in Hilden, Polizei schnappt Tatverdächtigen

Ein 36-jähriger Mann wurde in seiner Wohnung angegriffen und schwer verletzt. Die Polizei konnte den 45-jährigen Tatverdächtigen festnehmen.

Symbolbild: Polizeieinsatz
Foto: Presseportal.de

Hilden (ost)

In Hilden wurde ein 36-jähriger Mann am Mittwoch (25. März 2026) in seiner Wohnung schwer verletzt. Laut aktuellen Ermittlungen wurde er von einem 45-jährigen Bekannten mit einem Messer angegriffen. Die Polizei konnte den Verdächtigen festnehmen.

Nach den ersten Erkenntnissen ereignete sich Folgendes:

Um 14:10 Uhr wurden Polizeikräfte zu einer Wohnung in der Johann-Sebastian-Bach-Straße gerufen. Die Beamten fanden den 36-jährigen Wohnungsinhaber lebensbedrohlich verletzt vor. Rettungskräfte versorgten den Mann vor Ort und brachten ihn ins Krankenhaus.

Weitere Einsatzkräfte konnten den flüchtigen Verdächtigen identifizieren. Es handelte sich um einen Bekannten des 36-jährigen Opfers, der nach der Tat zu seiner nahegelegenen Wohnung geflohen war.

Der 45-jährige Deutsch-Pole wurde gegen 16 Uhr in seinem Wohngebäude von der Polizei gestellt und festgenommen. Die Hintergründe der Tat sind derzeit unklar.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch im Jahr 2022. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der männlichen Verdächtigen auf 596, weibliche auf 75 und nicht-deutsche auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Nordrhein-Westfalen-Region im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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