Ein 40-Jähriger schlug auf einen 33-Jährigen ein, der schwer verletzt wurde. Der Tatverdächtige befindet sich in Untersuchungshaft.
Schwere Körperverletzung in Dortmund, Haftrichter ordnet Untersuchungshaft an

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0499
Am 19. Juni ereignete sich gegen 14:30 Uhr in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses am Schwanenwall in Dortmund eine gefährliche Körperverletzung, bei der ein 33-jähriger Dortmunder schwer verletzt wurde. Zwischenzeitlich konnte Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden. Ein 40-jähriger Verdächtiger befindet sich in Untersuchungshaft.
Nach ersten Erkenntnissen traf der 40-jährige spanische Verdächtige ohne festen Wohnsitz den 33-jährigen Geschädigten in der genannten Wohnung. Dort kam es zu einem verbalen Streit, der in eine körperliche Auseinandersetzung eskalierte. Der 40-Jährige griff den Dortmunder an. Der 33-Jährige konnte sich schwer verletzt losreißen und aus der Wohnung und dem Haus fliehen. Draußen sprach er eine Streifenwagenbesatzung an. Die Polizisten leisteten Erste Hilfe. Ein Krankenwagen brachte den Dortmunder zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus.
Weitere alarmierte Einsatzkräfte trafen den 40-jährigen Spanier im Treppenhaus an und nahmen ihn fest. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass eine Waffe oder ein gefährlicher Gegenstand verwendet wurde, wurde über die Staatsanwaltschaft ein Durchsuchungsbeschluss für die betroffene Wohnung beantragt, um die mögliche Tatwaffe zu finden und Spuren zu sichern. Anschließend wurde die Wohnung durchsucht. Eine Tatwaffe wurde jedoch nicht gefunden.
Im Krankenhaus konnte schließlich Lebensgefahr für den 33-Jährigen ausgeschlossen werden. Der verdächtige Spanier wurde in Polizeigewahrsam genommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete ein Haftrichter Untersuchungshaft gegen den 40-jährigen Verdächtigen ohne festen Wohnsitz in Deutschland an.
Die genauen Hintergründe des Vorfalls sind nun Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Quelle: Presseportal








