Sechs Tatverdächtige bei Einbruch in Bunker festgenommen. Kupferrohre und -kabel im niedrigen fünfstelligen Bereich entwendet.
Schwerer Bandendiebstahl in Weeze

Weeze (ost)
Am Dienstag (14. Juli 2026) gegen kurz nach 13:00 Uhr haben Zeugen der Polizeileitstelle gemeldet, dass in einen Bunker am Flughafen-Ring eingebrochen wurde. Die Täter waren noch vor Ort und man hörte Sägegeräusche aus dem Gebäude. Die Polizeieinsatzkräfte umstellten zuerst das Gebäude. Bei der nachfolgenden Durchsuchung wurden insgesamt sechs Männer in den Räumen des Bunkers angetroffen. Zudem bot sich den Einsatzkräften folgendes Szenario: Es lagen an verschiedenen Stellen im Bunker gehäufte Kupferkabel und Rohre, von den Wänden und Decken hingen Reste herab. Offensichtlich hatten die sechs Männer über einen längeren Zeitraum eine Vielzahl von Kupferelementen abgetrennt und teilweise schon weggeschafft, sowie weitere Kabel und Rohre für den späteren Abtransport bereitgestellt. Der Wert der gestohlenen Beute liegt im niedrigen fünfstelligen Bereich.
Die Verdächtigen sind Jugendliche, Heranwachsende und erwachsene Männer aus Rumänien, einige ohne festen Wohnsitz in Deutschland, im Alter von 17, 18, 22, 27, 31 und 39 Jahren. Alle Personen sind bereits wegen ähnlicher Straftaten polizeibekannt. Die Männer wurden vorläufig festgenommen und am Mittwoch (15. Juli 2026) der Haftrichterin vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ die Richterin gegen alle Beschuldigten Untersuchungshaftbefehl. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 registrierte Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








