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Schwerer Fahrradunfall in Bergheim-Kenten

Ein Fahrradfahrer (45) wurde bei einem Alleinunfall schwer verletzt. Er trug keinen Helm, möglicherweise unter Alkoholeinfluss.

Foto: Depositphotos

Bergheim (ost)

Ein Helm kann Unfälle nicht verhindern, aber schwerwiegende Kopfverletzungen schützen.

Am Donnerstagabend (14. Mai) wurde ein 45-jähriger Radfahrer bei einem Alleinunfall in Bergheim-Kenten schwer verletzt. Die Rettungskräfte kümmerten sich um den Schwerverletzten und brachten ihn in ein Krankenhaus.

Der 45-jährige Mann war laut aktuellen Informationen gegen 18.20 Uhr auf der Talstraße unterwegs. Er wollte von der Straße auf den Bürgersteig fahren. Dabei rutschte er ab, verlor die Kontrolle über sein Fahrrad und stürzte. Er trug laut ersten Untersuchungen keinen Helm.

Die hinzugezogenen Polizistinnen und Polizisten sicherten die Spuren und befragten Zeugen. Es ergab sich der Verdacht, dass der 45-Jährige möglicherweise unter Alkoholeinfluss stand. Die Polizei erstattete Anzeigen und ordnete eine Blutprobe an. Die weiteren Ermittlungen liegen in den Händen des Verkehrskommissariats.

Die Polizei Rhein-Erft-Kreis empfiehlt allen Motorradfahrern, Radfahrern, Pedelec-Nutzern und E-Scooter-Fahrern, vor Fahrtantritt einen geeigneten Helm zu tragen. Ein Helm kann keine Unfälle verhindern, ist aber ein effektiver Schutz vor schwerwiegenden Unfallfolgen und kann Kopf- und Gesichtsverletzungen wirksam verhindern oder zumindest abmildern. (jus)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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