Ein 32-jähriger Mann wurde auf der Springestraße von einem Unbekannten mit einem Messer bedroht und beraubt. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen.
Schwerer Raub in Gelsenkirchen-Buer

Gelsenkirchen (ost)
Am Freitag, den 01.05.2026, um 20:00 Uhr wurde ein 32-jähriger Mann aus Gelsenkirchen auf der Springestraße in Gelsenkirchen-Buer von einem unbekannten Individuum unter einem Vorwand angesprochen und anschließend unter Drohung mit einem Messer gezwungen, alle seine mitgeführten Gegenstände auszuhändigen. Der Mann gab sein Mobiltelefon heraus. Der Täter nahm es an sich und flüchtete. Es wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Der Täter wird wie folgt beschrieben: Ein Mann im Alter von 20-30 Jahren, 180-185 cm groß, athletisch, mit kurzen schwarzen Haaren, schwarzem Bart, schwarzer Jacke und schwarzer Adidas-Jogginghose. Die Polizei bittet nun um Zeugenaussagen. Wer hat etwas Verdächtiges zur Tatzeit beobachtet oder kann Informationen zum Täter geben? Hinweise können telefonisch an das zuständige Kriminalkommissariat 21 unter der Nummer 0209 365 8112 oder an die Kriminalwache unter der Nummer 0209 365 8240 gemeldet werden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle von Raubüberfällen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Dies bedeutet einen Anstieg um 1365 Fälle innerhalb eines Jahres. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten gemeldeten Raubüberfällen im Jahr 2023.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 von 380 auf 470 Fälle an. Im Jahr 2023 wurden insgesamt 671 Verdächtige ermittelt, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, war Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen, insgesamt 470.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








