Zwei Straßenbahnen kollidieren im Kreuzungsbereich – 28 Personen in Krankenhäuser transportiert
Schwerer Straßenbahnunfall in Friedrichstadt

Düsseldorf (ost)
Samstag, 23. Mai 2026, 11.37 Uhr, Berliner Allee, Friedrichstadt
Am Mittwochmorgen sind aus bisher unbekannten Gründen zwei Straßenbahnen am Kreuzungspunkt Berliner Allee und Graf-Adolf-Straße kollidiert. Der Rettungsdienst der Feuerwehr Düsseldorf hat mehrere Verletzte versorgt und 28 Personen in umliegende Krankenhäuser zur weiteren Behandlung gebracht. Die Polizei hat mit den Ermittlungen zum Unfallhergang begonnen.
Um 11.30 Uhr wurde die Feuerwehrleitstelle Düsseldorf über einen Verkehrsunfall mit zwei Straßenbahnen in Friedrichstadt informiert. Sofort wurden Rettungsdienst und Feuerwehr zur genannten Adresse entsandt. Als die ersten Einsatzkräfte ankamen, bestätigten sie die Meldung. Es kam zu einem Frontalzusammenstoß zwischen den beiden Straßenbahnen an der Kreuzung Berliner Allee und Graf-Adolf-Straße aus bisher ungeklärten Gründen. Zur Zeit des Unfalls befanden sich mehrere Personen in den Bahnen. Einige hatten die Bahnen bereits verlassen, bevor die Feuerwehr eintraf. Nach einer ärztlichen Untersuchung wurden 28 Personen zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Zusätzlich wurden 28 Betroffene vor Ort versorgt, die keine weitere Behandlung benötigten.
Die Feuerwehr führte Sicherungsmaßnahmen an den Schienenfahrzeugen durch, eine technische Rettung war nicht erforderlich. Die Polizei hat mit den Ermittlungen zur Unfallursache begonnen. Der Einsatz war nach etwa zwei Stunden für die Feuerwehr- und Rettungsdienstkräfte beendet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








