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Schwerer Unfall auf A1: 53-Jähriger lebensgefährlich verletzt

Ein 53-jähriger Mann aus Köln wurde gestern um 9:13 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der A1 schwer verletzt. Sein Auto überschlug sich und landete im Graben.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0583

Ein 53-jähriger Mann wurde bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A1 in Richtung Köln am gestrigen Sonntag (12. Juli) um 9:13 Uhr schwer verletzt.

Nach bisherigen Informationen geriet der Mann mit seinem Gespann, bestehend aus Auto und Anhänger, ungefähr in der Nähe des Parkplatzes Bruchmühle ins Schleudern. Dadurch verlor der Mann aus Köln die Kontrolle über sein Fahrzeug und durchbrach die rechte Leitplanke. Das Auto überschlug sich und landete auf dem Dach im Graben.

Der Anhänger kippte um und drohte auf das Auto zu stürzen – die Feuerwehr reagierte schnell und sicherte die Situation mit Hydraulikstempeln.

Nach der Rettung des Mannes konnte nicht ausgeschlossen werden, dass Lebensgefahr besteht.

Während der Unfallaufnahme und Bergung wurde der Verkehr an der Unfallstelle über den linken Fahrstreifen geleitet. Es kam zu einer kurzzeitigen Vollsperrung der Fahrtrichtung Köln. Am Nachmittag war die Straße wieder frei.

Das Team der Verkehrsunfallaufnahme aus Essen dokumentierte den Unfall mit modernster Technologie. Die genaue Höhe des Sachschadens ist noch unbekannt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Fälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Fälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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